Von Sylvia Dienel
Bergen - Neue Räume, gleiche Adresse, ebenerdiger Zugang: Nach dem Umzug der Bergener Filiale der Sparkasse Vogtland innerhalb des Gemeindehauses Falkensteiner Straße 10a ändert sich für Kunden kaum etwas. Wie Regionaldirektor Robert Hutschenreuter zur symbolischen Schlüsselübergabe erklärt, handelt es sich um eine modernisierte Servicestelle.

Die neue Filiale ist startklar - Nicole Breite (2. von links) ist mit umgezogen. Foto: Sylvia Dienel
„Wir positionieren uns nach wie vor zu unseren Standorten“, betont er und versichert, dass die Filiale Bergen angesichts hoher Frequenz auf Langfristigkeit angelegt sei. Der Umzug habe sich erforderlich gemacht, „weil wir uns auf das konzentrieren wollen, was am Platz gebraucht wird“, ergänzt Thomas Janke-Brischmann vom Vorstandsstab des Kreditinstituts.
„Es kommen sogar Leute von Falkenstein, Mechelgrün und Plauen her.“
Nicole Breite Service-Mitarbeiterin
Nach acht Wochen Bauzeit wurde die Servicestelle ihrer Bestimmung übergeben. „Wir sind froh, dass der Standort erhalten bleibt“, sagt Bürgermeister Enrico Trapp (parteilos). Nicht jeder nutze das Internet.
Die bezogenen Räume standen längere Zeit leer. Wo jetzt Bankgeschäfte erledigt werden, war einst ein Blumengeschäft zuhause. „Bergen ist die letzte verbleibende Filiale in unseren vier Gemeinden“, hatte Carmen Reiher vom Verwaltungsverband Jägerswald das größere Ganze im Blick. „Hier befindet sich der Standort in günstiger Lage an der Bundesstraße.“ Mit Werda, Theuma und Tirpersdorf bildet Bergen eine Verwaltungsgemeinschaft.

Service-Mitarbeiterin Nicole Breite wird weiter einmal pro Woche die Tür zum Beratungszimmer aufsperren. Jeden Mittwoch können Kunden von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr das persönliche Gespräch finden. Kontoauszugdrucker, Geldautomaten und Nachttresor im Vorraum sind täglich von 5 bis 23 Uhr nutzbar. „Es kommen sogar Leute von Falkenstein, Mechelgrün und Plauen her“, sagte Breite und erläutert: „Mittwochs ist die Falkensteiner Filiale geschlossen. Durch die unterschiedlichen Öffnungszeiten beider Standorte wird das hier gerne angenommen.“
Mit weniger Platz kommt Nicole Breite nach eigenem Bekunden prima klar. Der werde ohnehin nicht gebraucht. „Drüben gab es noch Beratungszimmer“, sagt sie. „Auch dann, als die Berater schon nach Falkenstein umgezogen waren.“ (dien)
Die alten und neuen Räume an der Falkensteiner Straße trennen nur wenige Meter. Foto: Sylvia Dienel |