Internetredaktion Bergen  
Mittwoch. d. 12.08.2026 - 13:42 Uhr Impressum | Sitemap | Kontakt  



Karte Bergen


Leader


Geoportal-VogtlandWanderwege


 Geo-Umweltparks Vogtland
     
 
Wichtige Rufnummern und Notdienst
Aktuelle Bekanntmachung
Das aktuelle Amtsblatt
Entsorgungskalender Bergen
Kindertagesstätte


 





Freie Presse - Auerbacher Zeitung - Dienstag, d. 11.08.2026
Mängel in Bergener Kita-Küche festgestellt
Die kommunale Kindertagesstätte muss Teile ihres in die Jahre gekommenen Möbels austauschen. Weil Reparieren nicht mehr in Frage kommt, ist neu anschaffen angesagt.
Von Sylvia Dienel

Vor der Kindergartentür halt in Kürze ein Mobeltransporter. Foto: Sylvia Dienel

Bergen - Bei einem Routinebesuch in der Bergener Kita „Am Ententeich“ hat das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Vogtlandkreises erhebliche Mängel festgestellt. Davon betroffen ist die Kücheneinrichtung. Insbesondere ein fehlendes Handwaschbecken und stark abgenutzte Arbeitsflächen beanstandeten die Mitarbeiter des Landratsamtes – und erteilten die Auflage, das alte Möbel vollständig und zeitnah zu beseitigen.

Weil eine Reparatur wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, stand zur jüngsten Gemeinderatssitzung ein Beschluss an: 5000 Euro kostet eine Neuanschaffung samt Kühlkombination und Montage. Den Zuschlag bekam der Möbelhandel Seidel in Auerbach.

Die Küche entspreche tatsächlich nicht mehr dem heutigen Stand der Technik, räumt Bürgermeister Enrico Trapp (parteilos) ein. „Es ist gut, wenn wir das zukunftssicher gestalten.“ Dennoch handelte es sich um eine außerplanmäßige Ausgabe. Als das Amt zur Kontrolle erschien, war der Etat für das laufende Haushaltsjahr bereits beschlossen. „Es konnten also keine Mittel mehr berücksichtigt werden“, erklärte Kämmerin Sandy Köppel. Den Sparstrumpf muss Bergen deshalb nun aber nicht anzapfen. Die Kosten könnten mit Hilfe der Investitionspauschalen von 2025 und 2026 bestritten werden, hieß es. (dien)



Letzte Aktualisierung am Dienstag, den 11. August 2026 - 13:02 Uhr  

Freie Presse - Auerbacher Zeitung - samstag, d. 08.08.2026
Kleines Dorf stemmt ein großes Projekt
Der Feuerwehrdepot-Anbau im Bergener Ortszentrum wächst weiter. Jetzt hat der Gemeinderat den Weg für die nächsten vier Gewerke freigegeben. Ein fünftes erhielt keine Zustimmung.

Der Baufortschritt ist dem Gerätehaus deutlich anzusehen. Foto: Sylvia Dienel

Von Sylvia Dienel

Bergen - Noch in diesem Jahr will Bergen mit einem grundlegend überarbeiteten Feuerwehrdepot dastehen. Bislang geht die Rechnung auf. Zur jüngsten Sitzung segnete der Gemeinderat vier weitere Lose ab: Fliesenlegen, Trockenbau, Malerarbeiten und Sanitärtrennwände im neuen Anbau für insgesamt knapp 82.000 Euro. Der fünfte Beschluss fiel negativ aus: Im Rat herrschte Einigkeit, dass keine Abgas-Absauganlage benötigt wird. Etwas mehr als 14.000 Euro hätte das Bauteil für die Fahrzeughalle gekostet. Derzeit sei ein solcher Einbau keine Pflicht, äußerte sich Bürgermeister Enrico Trapp (CDU) dazu. Ändert sich die Gesetzeslage, werde nachgerüstet.

Für den Trockenbau muss Bergen tiefer in die Tasche greifen als geplant. Lag die Prognose bei 19.000 Euro, betragen die tatsächlichen Kosten gut 34.000 Euro. Dafür lassen sich im Los Malerarbeiten fast 12.000 Euro sparen. Alles in allem schlägt der An- und Umbau mit 1,1 Millionen Euro zu Buche. Das sind etwa 100.000 Euro mehr als ursprünglich veranschlagt. An der Fördersumme hat sich dagegen nichts verändert. 370.000 Euro erhielt die Gemeinde an Zuschüssen. Im Anbau entstehen unter anderem Sanitäranlagen für Damen und Herren, Duschen, Umkleiden, ein Schulungsraum und Jugendwehr-Zimmer. (dien)



Letzte Aktualisierung am Sonntag, den 09. August 2026 - 17:53 Uhr  

Freie Presse - Auerbacher Zeitung - Freitag, d. 31.07.2026
Wenn die Honigernte ausfällt
Während die Asiatische Hornisse anderswo in Deutschland längst auf Bienen-Beutezug geht, bleiben vogtländische Völker momentan noch verschont. Dafür machen andere Dinge den Imkern und ihren Tieren das Leben schwer.

Von Sylvia Dienel

Oberlauterbach - Sie hat gelbe Beine, einen dunklen Hinterleib und ist auf dem Vormarsch. Das Vogtland hat die Asiatische Hornisse zwar noch nicht erreicht. In Süddeutschland sei sie aber schon angekommen, sagt Frank Heckers. Der Bergener ist Imker und weiß, was es bedeuten kann, wenn die invasive Insektenart auf der Bildfläche erscheint: „Sie verfüttert Bienen an ihre Brut.“ Lässt sich das Hornissennest nicht lokalisieren und entfernen, könne ein ganzes Bienenvolk zusammenbrechen, so der Fachmann.

Hier und da sind Bienen im Juli noch beim Nektarsammeln zu sehen. Wenn die Natur weniger hergibt, müssen Imker zufüttern. Foto: Sylvia Dienel

Frank Heckers imkert seit zwei Jahrzehnten, hat einen eigenen Fachhandel, 50 Völker und seit einigen Jahren mit anderen Gegnern zu kämpfen. Regelmäßig im Frühjahr setzt der Sackbrut-Virus seinen Beständen zu. „Davor war gar nichts“, sagt er. Und Heckers ist mit solchen Problemen keine Ausnahme. „Das tritt mal stärker und mal weniger stark auf“, erklärt er. Ein Kraut ist noch nicht dagegen gewachsen. „Normalerweise helfen sich die Bienen selber“, sagt Heckers. Vor allem dann, wenn die Völker stark sind.

Sackbrut ist nicht die einzige Viruserkrankung in der Imkerei. Kalkbrut, Europäische und Amerikanische Faulbrut schlagen ihrerseits Schneisen. Während die ersten beiden weniger infektiös sind, erfordert die Amerikanische Faulbrut bereits im Verdachtsfall energisches Durchgreifen. Dann sei eine Meldung beim Veterinäramt absolute Pflicht betont, Heckers. „Man kann Völker nur retten, wenn man befallene beseitigt und neu startet.“

Imker Frank Heckers (2. von rechts) gibt sein Wissen an Anfänger und Fortgeschrittene weiter. Theresa Schmidt-Seifert war jüngst im Oberlauterbacher Natur- und Umweltzentrum dabei. Foto: Sylvia Dienel

Zu erkennen geben sich die Erreger auf verschiedene Weise. Alarmsignale sind Veränderungen in der Wabenstruktur wie dunkle Verfärbungen und Beläge. Auch die Larven sind verfärbt und verformt. Bruten schlüpfen daraufhin nicht. Auf Kalkbrut würden „Mumien“ hindeuten, die sich vor dem Flugloch und im Stock ansammeln, sagt Frank Heckers. Als Vorbeugung sei regelmäßige Brutkontrolle wichtig. Außerdem rät er dringend dazu, weder Honig noch Waben und Bienenkästen aus fremden Beständen zu verwenden. Auch keine eigenen älteren, bereits bebrüteten Waben.

„In den letzten Jahren war der Ertrag schon im Juni schlecht.“


Frank Heckers Imker und Kursleiter

Zusätzlich bekommen es Imker hierzulande mit der Varroamilbe zu tun. „Vor zehn oder 15 Jahren war das ein großes Problem“, berichtet Frank Heckers. „In den letzten Jahren eher weniger.“ Warum? „Da kann man nur spekulieren“, sagt sogar der Fachmann. „Es könnte mit klimatischen Veränderungen zu tun haben.“ Oder auch nicht. Varroamilben siedeln sich auf Bienen an und injizieren Viren in deren Blutbahn. Auch hier muss Befall gemeldet werden, sobald er in Erscheinung tritt. „Wenn ich nichts mache, brechen meine Völker in zwei, drei Jahren zusammen.“ Mittel der Wahl sind beim Bekämpfen Ameisen- oder Oxalsäure.

Ohne allerhand Gerätschaften kommt auch ein Hobby-Bienenhalter nicht aus. Foto: Sylvia Dienel

Längere Trockenzeiten und Hitzeperioden machen Bienen Frank Heckers zufolge generell zu schaffen. „In den letzten Jahren war der Ertrag schon im Juni schlecht. Dieses Jahr ist es auch so. Der Juni war ganz mau“, sagt der Vogtländer und zieht Vergleiche zu früher. Vor 20 Jahren sei von Mitte Juli bis Mitte August Honig-Hochzeit gewesen. Gibt die Landschaft kaum Nektar her, müsse Zuckerwasser zugefüttert werden. Auch frisches Wasser ohne süße Beigaben wird gebraucht. Zum Trinken und für ein konstantes Raumklima mit 35 Grad Celsius bei 85 Prozent Luftfeuchtigkeit im Stockzentrum.

Seit einiger Zeit interessieren sich vermehrt jüngere Vogtländer für die Imkerei. Theresa Schmidt-Seifert ist vor drei Jahren ohne familiäre Vorgeschichte dazugekommen. „Es ging eher darum, sich regional zu versorgen“, erzählt die 47-Jährige aus Bad Elster. Fünf Völker hat sie momentan und steckt viel Zeit in ihr Hobby. „Als Anfängerin bin ich schon jedes Wochenende bei meinen Bienen.“ Auch der Bezug zur Umwelt fasziniert sie: „Bienen sind für mich ein Indikator dafür, was in der Natur los ist.“ (dien) Zitat: „In den letzten Jahren war der Ertrag schon im Juni schlecht.“ Frank Heckers Imker und Kursleiter



Letzte Aktualisierung am Mittwoch, den 05. August 2026 - 16:12 Uhr  






Unterliegerinformation der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen gemäß Anzeigepflicht zum Ablassen von Wasser nach § 22 SächsWG


An folgenden Terminen wird im Zeitraum von 07:00 Uhr bis 15:30 Uhr die Abgabe der Talsperre Werda auf 2,00 m³/s erhöht.


21.01.26 22.04.26 22.07.26 21.10.26
25.02.26 20.05.26 26.08.26 25.11.26
25.03.26 24.06.26 23.09.26 21.12.26
Der schadlose Abfluss unterhalb der Talsperre von 2,00 m³/s wird nicht überschritten.







 

 





Letzte Aktualisierung am Donnerstag, den 12. Februar 2026 - 10:31 Uhr  

 


 




Calendar
 August 2026 
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31  
<< >>